educa.ch, 16.03.2010

Risiken und Datenschutz im Unterricht mit IKT

"Datenschutz" heißt nicht in erster Linie Schutz von Daten an sich, wie das Wort fälschlicherweise vermuten lässt, sondern Schutz der Menschen vor jedem Missbrauch ihrer persönlichen Daten in ihrem täglichen Leben.

Spätestens seitdem Web 2.0-Anwendungen Einzug ins Schulzimmer gehalten haben, kommt dem Schutz der persönlichen Daten von Lernenden - aber auch von Lehrenden - eine immer größere Bedeutung zu. Leider sind sich viele Lehrkräfte der Brisanz der Datenschutzthematik noch zu wenig bewusst. Denn in der Zeit vor der Einführung von Web 2.0-Diensten mussten sich vor allem die Schulverwaltungen mit dem Thema befassen, etwa wenn es darum ging, persönliche Daten von Schülerinnen und Schülern an eine andere Schulbehörde weiterzuleiten. Inzwischen betrifft das Thema Datenschutz alle in der Schule Tätigen, denn kaum jemand wird heute ganz darauf verzichten wollen, interaktive Internetdienste zu nutzen.

Mangelndes Sicherheitsbewusstsein

Die Informationstechnologie ermöglicht es, enorme Mengen von Personendaten zu erfassen und diese miteinander in Verbindung zu setzen. Leider hält das Sicherheitsbewusstsein der Datenbearbeiter oft nicht mit den technischen Neuerungen Schritt. Zudem sind die meisten Menschen - seien es die Bearbeiter von Daten oder die Personen, deren Daten bearbeitet werden - noch nicht genügend für Fragen des Persönlichkeitsschutzes sensibilisiert. Nur allzu leichtfertig geht man mit seinen persönlichen Daten um, ob im Internet, oder beim Ausfüllen von Umfrage- oder Wettbewerbsformularen, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Die Einzelthemen

Soziale Netzwerke
Immer mehr Menschen nutzen interaktive Internet-Angebote, die unter dem Begriff Web 2.0 zusammengefasst werden.

Soziale Netzwerke II
Die Nutzung von Sozialen Netzwerken birgt verschiedene Gefahren. Übeltäter können dabei die spezifischen Voraussetzungen der Angebote nutzen.

Kriminelle Handlungen im Web 2.0
Bei vielen Sozialen Netzwerken sind die Registrierungshürden niedrig: Man macht einige Angaben zur Person, die nicht verifiziert werden und daher frei erfunden sein können.

E-Mail
E-Mail gehört zu den meistgenutzten Angeboten im Internet. Ein sicherheitsbewusster Umgang mit der elektronischen Post bietet den besten Schutz vor Überraschungen.

Blogs
Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) regelt zusammen mit den Datenschutzgesetzen der Bundesländer und anderen Regelungen den Umgang mit personenbezogenen Daten.

Weiterführende Links
Hier finden Sie Linktipps zu Social Network Portalen sowie Websites mit informationen zum Datenschutz in Online-Medien.

 
 
 
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